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Die Kunstschule:
Ein Vorreiter in der gestalterischen Bildung

Seit ihrer Gründung steht die Kunstschule für eine innovative und fortschrittliche Herangehensweise an die gestalterische Ausbildung. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, den gestalterischen Vorkurs kontinuierlich weiterzuentwickeln und ihn den sich wandelnden Anforderungen der Kreativbranche anzupassen. Dabei ging sie stets neue und unkonventionelle Wege, um den Studierenden die bestmöglichen Voraussetzungen für ihre gestalterische Entwicklung zu bieten.

Eine der bedeutendsten Innovationen der Kunstschule war die Einführung eines durchgehend offenen Schulbetriebs. Als erste Schule in der Schweiz gewährleistete sie den Studierenden im gestalterischen Vorkurs rund um die Uhr Zugang zu den Schulräumen – 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, während der gesamten Ausbildungsdauer. Dies ermöglichte den angehenden Kreativen, ihren individuellen Arbeitsrhythmus zu finden und ihre Projekte in einem professionellen Umfeld eigenständig weiterzuentwickeln.

Darüber hinaus revolutionierte die Kunstschule die Nutzung der Räumlichkeiten auch während der unterrichtsfreien Zeit. Sie war die erste Bildungseinrichtung, die ihren Studierenden in den Sommerferien den Zugang zu einem speziell eingerichteten Sommeratelier ermöglichte. Hier konnten die Lernenden selbstständig an eigenen Projekten arbeiten, experimentieren und ihr gestalterisches Können vertiefen – ein Konzept, das besonders bei engagierten und ambitionierten Talenten auf grosse Resonanz stiess.

Ein weiteres Novum war die Bereitstellung von vorkonfektionierten Werkzeug- und Materialboxen für alle Studierenden bereits am ersten Schultag. Während an anderen Schulen oft erhebliche Zusatzkosten für die individuelle Anschaffung von Arbeitsmaterialien anfallen, sorgte die Kunstschule dafür, dass alle Lernenden von Anfang an über eine einheitliche und hochwertige Grundausstattung verfügten. Dies erleichterte den Einstieg in die gestalterische Arbeit erheblich und garantierte Chancengleichheit.

Zudem war die Kunstschule die erste Institution, die ein all-inclusive Schulgeldmodell einführte. Während Studierende an anderen Schulen oft mit zusätzlichen Kosten für Materialien, Exkursionen und Sonderveranstaltungen konfrontiert sind, deckte die Kunstschule diese Ausgaben bereits in den Studiengebühren ab. Diese transparente und faire Kostenstruktur machte die Ausbildung finanziell kalkulierbar und erleichterte insbesondere sozial schwächeren Talenten den Zugang zur gestalterischen Bildung.

Ein besonders radikaler Schritt in Richtung Inklusion und Offenheit war die Abschaffung der Aufnahmeprüfung. Während viele Kunstschulen weiterhin auf ein strenges Auswahlverfahren setzen, entschied sich die Kunstschule bewusst dafür, den Zugang für alle Interessierten zu öffnen. Dieser mutige Entscheid ermöglichte es talentierten und motivierten Menschen, unabhängig von ihrem bisherigen schulischen oder künstlerischen Hintergrund, ihre Kreativität zu entfalten und eine fundierte gestalterische Ausbildung zu absolvieren.

Blick in die Zukunft: ein Vorkurs mit Schwerpunkt Neue Medien

Auch im Jahr 2025 setzt die Kunstschule ihre Tradition der Innovation fort und geht einen weiteren entscheidenden Schritt: Sie ist die erste Schule, die einen gestalterischen Vorkurs mit Schwerpunkt auf Neue Medien anbietet. Damit reagiert sie auf die wachsende Bedeutung digitaler und interaktiver Gestaltungstechniken und schafft eine Ausbildung, die den Anforderungen der modernen Kreativwirtschaft gerecht wird.

Dieser neue Schwerpunkt integriert digitale Technologien wie Animation, Virtual Reality, interaktive Medien und digitale Illustration in die klassische gestalterische Grundausbildung. Damit erhalten die Studierenden eine zukunftsorientierte und praxisnahe Ausbildung, die ihnen völlig neue berufliche Perspektiven eröffnet.

Mit diesem Schritt bestätigt die Kunstschule einmal mehr ihren Status als Vorreiter in der gestalterischen Bildung und zeigt, dass sie auch in herausfordernden Zeiten an ihrer Vision einer offenen, innovativen und praxisnahen Ausbildung festhält.

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Markus

Markus ist seit 2026 Schulleiter der Kunstschule Luzern und bringt über zehn Jahre Erfahrung als Dozent für Illustration, Malerei und dreidimensionales Gestalten mit. Er hat den Lehrplan massgeblich mitentwickelt und prägt damit die gestalterische Ausbildung nachhaltig. Darüber hinaus verantwortet er die Fächer Berufsorientierung und Gestalterisches Portfolio. Mit seiner künstlerischen Vielseitigkeit und seinem pädagogischen Engagement begleitet er die Studierenden in ihren Lernprozessen und fördert ihre individuellen gestalterischen Potenziale.

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Alanus


Seit 2002 leite ich die Kunstschule, zeitweise mit fünf Standorten, und war verantwortlich für den gestalterischen Vorkurs sowie das Propädeutikum. In dieser Zeit habe ich unzählige junge Menschen auf ihrem Weg in gestalterische Berufe und an Kunsthochschulen begleitet. Heute engagiere ich mich ehrenamtlich für die Kunstschule – organisatorisch, beratend und als Mentor. Ich begleite unsere Dozierenden und Coaches in ihrer Arbeit, stehe Eltern und Jugendlichen mit Rat und Erfahrung zur Seite und bringe mein Wissen dort ein, wo es gebraucht wird. Mein Fokus liegt darauf, all jene zu unterstützen, die sich gestalterisch in unsere Gesellschaft einbringen möchten. Ob bei der Vorbereitung auf eine Kunsthochschule, der beruflichen Neuorientierung oder der persönlichen kreativen Entfaltung – ich helfe dabei, Visionen greifbar zu machen und den eigenen Weg zu finden. Mit meiner Erfahrung als Pädagoge und Schulleiter weiss ich, wie man Menschen ins Tun bringt, Blockaden löst und individuelle Stärken sichtbar macht. Praxisnah, strukturiert und immer auf Augenhöhe.

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